Markisen

Eine Terrasse wird in den Sommermonaten erst mit einem Sonnenschutz zu einem wirklich angenehmen Aufenthaltsort. Zu den beliebtesten Formen der Beschattung zählen dabei Markisen. Diese halten Wärme und Blendung zuverlässig fern, und bilden zudem auch noch ein dekoratives Element.
Entscheidend für die Wirkung jeder Markise ist vor allem ihr Material. Meist ist dieser Sonnenschutz aus Gewebe gefertigt, bisweilen auch aus Edelstahl. Dieser hat den Vorteil, dass er wind- und wetterbeständig ist und vor allem auch einen nassen und kalten Winter ohne Schaden überstehen kann.
Doch auch die heutigen Textilgewebe sind dank ihrer Außenbeschichtungen wetterbeständiger als frühere Modelle. Neben wasserabweisenden Funktionen sollte das Gewebe vor allem Licht reflektieren und so die Sonnenschutzwirkung verstärken können. Auch Luftdurchlässigkeit ist wichtig, damit an heißen Tagen eine Wärmestauung vermieden wird.
Reißfestigkeit und Verrottungsbeständigkeit sind ebenso wichtige Kriterien für die Qualität von Markisen wie deren Farbbeständigkeit gegenüber UV-Strahlung. Auch muss eine Resistenz gegen Bakterien- und Schädlingsbefall gegeben sein. Wer vor allem auf den Preis achtet, wird bei günstigen Modellen gewisse Abstriche in Kauf nehmen müssen. Allerdings sind günstige Angebote nicht automatisch gleich zu setzen mit minderer Qualität.
Welche Art der Markise man für den Sonnenschutz auswählt, hängt aber auch von den Gegebenheiten der Terrasse ab. So lassen sich Modelle mit Gelenkarm selbst auf kleinstem Raum anbringen, während freistehende Modelle für Gartenflächen ideal sind. Kassetten-Markisen haben wiederum den Vorteil, dass sich Tuch und Arme bei Nichtgebrauch einfahren und verbergen lassen. Wer es besonders bequem mag, findet inzwischen sogar Modelle, die per Fernbedienung aus- und eingefahren werden können.